BOZEN (LPA). „Solo per Sport 25“ ist ein Projekt der Abteilung für italienische Kultur des Landes, das anlässlich der Olympischen Winterspiele 2026 die Geschichte des Sports in den vergangenen 25 Jahren nachzeichnet. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Sportorganisationen sowie Athletinnen und Athleten, zu denen es einen unmittelbaren Bezug gibt. Die Initiative, die an die bereits im Jahr 2000 durchgeführte gleichnamige historische Untersuchung „Solo per Sport“ anknüpft, wurde am 29. September im Kulturzentrum Trevi in Bozen von Landesrat Marco Galateo, Ressort- und Abteilungsdirektor Antonio Lampis, der Direktorin des Amtes für Kultur Marisa Giurdanella, und dem Kurator des Projekts, dem Bozner Journalisten Daniele Magagnin vorgestellt.
Das Projekt ist Teil der „Kulturolympiade“ Mailand-Cortina 2026 soll die historische und sozialen Beschäftigung mit sportlichen Ereignissen der vergangenen 25 Jahre. „Diese Geschichten sind eine wichtige Botschaft für die neuen Generationen, sie zeigen wie Unternehmen geboren werden, wie Träume wahr werden und wie man durch harte Arbeit und Hingabe tolle Ergebnisse erzielen werden können. Sport ist Kultur und dieses Projekt wird dieses wertvolle Erbe mit der ganzen Gemeinschaft teilen“, erklärte Landesrat Galateo.
Geplant ist die Veröffentlichung eines Buches mit zahlreichen Texten und Fotos, ein Dokumentarfilm mit den Aussagen gefeierter Sportlerinnen und Sportler und bedeutenden Persönlichkeiten des Südtiroler Sports, eine Fotoausstellung mit thematischen Tafeln, einer Veranstaltung sowie ein eigener YouTube-Kanal mit Profilen und vollständigen Interviews der interviewten Persönlichkeiten. „Durch das Projekt zieht sich die Zahl fünf wie ein roter Faden: fünf olympische Ringe, fünf Farben der Iris, und 25, wie die Bezugsjahre des Projekte. Wir werden fünf Makrothemen mit 25 Unterkapiteln vorstellen. Die Umsetzung läuft jetzt im Jahr 2025, zu Beginn des neuen Jahres, genauer bei den Olympischen Winterspielen 2026, wird das Projekt und seine einzelnen Bestandteile der Öffentlichkeit vorgestellt werden“, erklärt Projektkurator Daniele Magagnin.