Was bleibt nach Olympia 2026?

Die Olympischen Winterspiele 2026 werden erstmals dezentral an mehreren Orten ausgetragen – ein Konzept, das es in dieser Form bei Olympischen Spielen noch nie gab. Genau deshalb ist das Land Südtirol Teil dieser Spiele. Mit einer bewährten Sportstätte in Antholz, die langfristig und nachhaltig genutzt wird, seiner tief verwurzelten Wintersport-Tradition und seiner langjährigen Erfahrung als Veranstaltungsort leistet Südtirol einen wertvollen Beitrag zum Erfolg von Milano Cortina 2026.

Mehrere Athlet:innen befinden sich im Skiwechselbereich auf einer verschneiten Strecke. Zwischen hölzernen Halterungen sind Skier abgelegt, einige Sportler tragen Teamwesten mit Länderaufschriften. Die Szene wirkt ruhig und vorbereitet, mit Spuren im Schnee.

Investitionen in eine nachhaltige Infrastruktur

Durch Olympia und mit Olympischen Geldern ist es möglich, ohnehin geplante Infrastrukturvorhaben zu realisieren. Das betrifft die Modernisierung der Sportstätte und auch die Mobilitätsinfrastruktur, bei der neben Umfahrungen, neuen Kreisverkehren und einer Verbesserung der Verkehrssicherheit auch das Großprojekt Riggertalschleife ermöglicht wurde. Dadurch wird eine Form der Mobilität, nämlich der Zug, erheblich attraktiver und entlastet die Straßen. Zudem wurde es erst durch Olympia möglich, dass neue unterirdische Hochspannungsleitungen verlegt wurden, um die Stromsicherheit in der östlichen Landeshälfte zu gewährleisten.

Spectaculars - Stoanerne Mandln

An fünf Kreisverkehren im Land werden fünf übereinander geschichtete Steine installiert, die sogenannten „Stoanernen Mandln“ – aus lokalem Stein erbaut und 3 bis 5 Meter hoch. In diese werden die Ringe in den olympischen Farben – grün, gelb, rot, schwarz und blau – eingraviert. Die Steinmännchen haben in Südtirol eine langjährige Tradition als Wegweiser im alpinen Gelände und fügen sich harmonisch in die Landschaft ein. Sie werden den Besucherinnen und Besuchern den Weg zu den Austragungsorten weisen und bleiben auch nach den Olympischen Spielen erhalten. Mit den „Stoanernen Mandln“ wird das kulturelle Erbe Südtirols gewürdigt und ein bleibendes olympisches Vermächtnis hinterlassen, das künftige Generationen inspiriert und den Gemeinschaftssinn stärkt.

Kunstinstallation in einem Kreisverkehr: Eine vertikal balancierte Steinskulptur aus großen, unregelmäßigen Felsblöcken, die mit farbigen Linien in Rot, Grün, Schwarz, Gelb und Blau bemalt sind. Die Farben erinnern an die olympischen Ringe. Im Hintergrund: Bäume, ein modernes Gebäude und blauer Himmel mit Wolken.
Ein großes Bären-Maskottchen mit gelber Schnauze und T-Shirt mit der Aufschrift „Antholz Anterselva“ steht vor einer jubelnden Zuschauermenge. Viele Fans in rot-blauer Kleidung schwenken norwegische Fahnen im sonnigen Biathlonstadion.

Langfristige Nutzung der Sportstätten

Die nach den Spielen genutzten Sportanlagen werden für lokale Sportvereine, Schulen und die Öffentlichkeit zugänglich sein, um die sportliche Betätigung in der Region zu fördern.

Verbesserung des öffentlichen Verkehrs

Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr sollen sicherstellen, dass die Region besser erreichbar ist, sowohl während der Spiele als auch danach.

Ein grüner Linienbus mit der digitalen Anzeige „Biathlon-Shuttle“ an der Frontscheibe steht vor verschneiten Bergen und Tannenbäumen in Südtirol. An der Tür ist der Schriftzug „EINSTIEG ENTRATA“ zu sehen.
Vier freiwillige Helfer:innen des Biathlon-Wettbewerbs in Antholz stehen Arm in Arm und lächeln in die Kamera. Sie tragen blaue und grüne Teamjacken mit Logos von „Antholz Anterselva“ und Akkreditierungsausweise um den Hals. Im Hintergrund ist das Stadion mit farbigen Nummerntafeln zu erkennen.

Arbeitsplätze

Durch die Schaffung neuer Arbeitsplätze im Bau- und Tourismussektor werden langfristige wirtschaftliche Vorteile für die Region angestrebt.

Förderung von Talenten

Durch die Olympischen Spiele wird ein Fokus auf die Entwicklung und Förderung junger Talente im Sport gelegt, um die nächste Generation von Athleten zu unterstützen.

Nahaufnahme der italienischen Biathletin Dorothea Wierer mit dunkelblauer Wollmütze und Winterjacke. Sie lächelt leicht und blickt konzentriert zur Seite. Im Hintergrund ist unscharf ein orangefarbenes Fernglas oder ein Sportgerät zu erkennen.
Schneebedeckte Berggipfel bei Antholz ragen majestätisch vor klarem blauen Himmel auf. Im Vordergrund ist ein dichter Nadelwald zu sehen, der die alpine Winterlandschaft abrundet.

Nachhaltige Entwicklung

Förderung von Initiativen zur nachhaltigen Entwicklung in der Region, die sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich sinnvoll sind.