Budget & Kosten

Hier soll ein transparenter Überblick über Budget, sowie Investitionen und Ausgaben gegeben werden.

Die Stiftung Milano Cortina verfügt über ein Gesamtbudget von ca. 1,6 Milliarden € zur Abwicklung der Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2026, davon stammen ca. 400 Millionen € vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) aus dem Broadcast Refund Agreement. Unabhängig davon, wird rund um die Olympischen und Paralympischen Winterspiele ein Gesamtbetrag von 3,4 Milliarden € für 94 Eingriffe in die Erneuerungen und Modernisierung von Infrastrukturen und Bauten investiert (davon 44 an Sportstätten und 50 an Verkehrsinfrastrukturen). Diese Infrastrukturen werden im Wesentlichen über die eigens gegründete Infrastrukturgesellschaft SIMiCo2026 durchgeführt, deren Plan für die Bauten mit Dekret des Ministerpräsidenten am 8. September 2023 genehmigt wurde. Die Bauten der Verkehrsinfrastruktur in Südtirol fallen in die Zuständigkeit des Ressorts Mobilität des Landes Südtirol (https://www.provinz.bz.it/tourismus-mobilitaet/strassen/tiefbau/eisacktal-pustertal-gadertal.asp).

Auch das Land Südtirol tätigt für die Olympischen Winterspiele 2026 in Antholz Ausgaben und investiert, in den meisten Fällen stark unterstützt durch den Staat, Gelder in Infrastrukturen. Laut derzeitigem Stand investiert das Land Südtirol in Infrastrukturen ca. 171 Millionen €, während der Staat in die Infrastrukturen in Südtirol ca. 460 Millionen € investiert. Darunter fallen Verkehrsinfrastrukturprojekte, für die das Land 143,82 Millionen € bereitstellt und der Staat 91,33 Millionen €. Ebenso darin enthalten sind die Investitionen an der Sportstätte in Antholz, wo sich das Land und der Staat die Investitionen von 58,5 Millionen € aufteilen. Für den Umbau des Kulturhauses in Antholz stellt der Staat ebenso 3 Millionen € und das Land 1,5 Millionen € zur Verfügung. Das große Mobilitätsvorhaben der Riggertalschleife auf der Pusterer Bahnstrecke, wird mit einem Gesamtbetrag von 250 Millionen € zur Gänze vom Staat bezahlt, aber nicht aus Olympia-Mitteln, sondern aus PNRR-Geldern. Ebenso wurden nur wegen Olympia zwei große Projekte in die Stromsicherheit mit der Verlegung unterirdischer Hochspannungsleitungen im Pustertal möglich, wo der staatliche Stromverteiler Terna 90 Millionen € investiert.

In diesem Abschnitt der Webseite möchten wir einen transparenten Überblick über die einzelnen Investitionen und Ausgaben geben.

Die gesetzliche Grundlage, einerseits für die Ermächtigung zur Teilnahme und andererseits für Kosten und Ausgaben im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen, ist das Landesgesetz Nr. 11 vom 12. November 2019 mit den Artikeln 1 und 1-ter.

In der Darstellung der einzelnen Positionen unterscheiden wir zwischen Investitionen und Ausgaben. Erstere beziehen sich auf Infrastrukturen und Bauwerke, zweitere auf laufende Ausgaben wie Veranstaltungen, Transportdienste oder andere Initiativen.

Die angegebenen Kosten stellen den momentan geschätzten oder genehmigten Kostenpunkt dar. Dieser kann sich unter Umständen in einzelnen Positionen bis hin zur Fertigstellung verändern bzw. erhöhen und wird ggf. in der Darstellung aktualisiert und angepasst. In mehreren Fällen gibt es im Bereich der Ausgaben noch keine Angabe. Die Positionen scheinen erst dann auf, wenn formelle Entscheidungen getroffen sind und die Kosten geklärt sind.