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Die Spiele in Südtirol
Die Olympischen Winterspiele 2026 in Italien setzen neue Maßstäbe, da sie nicht an einem einzigen Ort stattfinden, sondern auf eine dezentrale Organisation bauen. Statt neue Sportstätten zu errichten, liegt der Fokus auf der Nutzung bewährter bestehender Anlagen. Zudem steht eine nachhaltige und langfristige Verwendung der vorhandenen Strukturen über die Spiele hinaus im Mittelpunkt.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Einbindung der Kompetenz erfahrener Veranstalter vor Ort, um die Spiele bestmöglich zu gestalten. Diese Gründe sind die Basis dafür, dass das Land Südtirol Teil dieser Olympischen Spiele ist und mit seinen bewährten Sportstätten, seiner Erfahrung als Veranstaltungsort und seiner tief verwurzelten Wintersport-Tradition einen wichtigen Beitrag zum Gelingen von Milano Cortina 2026 leistet.
Ein Beispiel für die Nutzung bestehender Anlagen ist das Biathlonstadion in Antholz, die „Olympic Arena Südtirol Alto Adige“, das seit fast 50 Jahren regelmäßig Austragungsort für Weltcups ist und bereits sechsmal eine Weltmeisterschaft beherbergt hat. Zudem gibt es im ganzen Antholzertal eine lange Tradition im Biathlon.
Südtirol ist ein sportbegeistertes Land, das 60 Medaillengewinnerinnen und -gewinner bei Olympischen Spielen hervorgebracht hat – 47 davon bei Olympischen Winterspielen. Diese Erfolge basieren auf eine starke Vereinsstruktur und der gezielten Förderung des Nachwuchses. Zahlreiche Vereine bieten jungen Talenten in verschiedenen Sportarten die Möglichkeit, sich zu entwickeln und international erfolgreich zu sein. Die Bedeutung der Nachwuchsförderung zeigt sich besonders im Hinblick auf die Olympischen Spiele, bei denen gut ausgebildete junge Athleten entscheidend sind.
Veranstaltungen wie der Biathlon-Weltcup in Antholz, der heute zu den größten Wintersportereignissen Italiens zählt, bieten nicht nur Profis, sondern auch dem Nachwuchs wichtige Erfahrungen und Vorbilder.